Vorträge an der Universität Greifswald und Mexico 2019

Neuroplastizität und Neuraltherapie: Ionotrope glutamaterge NMDA-Rezeptoren und AMPA-Rezeptoren und ihre direkte Beeinflusung durch Neuraltherapie. Das ist das Thema der Neuraltherapie-Vorträge von Dr. Gerd Belles und Dr. Bernd Belles an der Universität Greifswald. Das hochkarätig besetzte Symposium von führenden Neurophysiologen und Anatomen zeigte an ihren Forschungsergebnissen den aktuellen Stand der Forschung über Neuroplastizität. Insbesondere unsere geplante Zusammenarbeit mit einem der renommiertesten Neurophysiologen, Prof. Dr. Schaible von der Universität Jena, verspricht hier in Zukunft neue Erkenntnisse über die Beeinflussbarkeit von Neuroplastizität durch Lokalanästhetika.

In Mexico werden im Juni 2019 die führenden Neuraltherapeuten von Süd- und Mittelamerika zusammen kommen, um ihre neuesten Forschungsergebnisse zu präsentieren. Erneut sind wir hier als Gastdozenten eingeladen worden. Wir werden in Mexico unsere neuesten Forschungsergebnisse vorstellen und sicher auch von den süd- und mittelamerikanischen Kollegen viele neue Erkenntnisse mitbringen.

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Vorträge an der Universität Greifswald und Barcelona

Hormone spielen bei Frauen und Männern in jedem Lebensalter eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit und bei der Entstehung von Krankheiten. Das hormonelle Gleichgewicht ist von enormer Wichtigkeit für unser Wohlbefinden. Hormone kontrollieren übergeordnet viele Organfunktionen und beeinflussen jede Zelle unseres Körpers.

Dr. Bernd Belles wird am 06.05.2016 auf Einladung des Instituts für Anatomie und Zellbiologie der Universität Greifswald eine Vorlesung für Studenten der Humanmedizin halten. Die Vorlesungsreihe im Wahlpflichtfach Anatomie und Schmerz befasst sich mit Grundlagen der Schmerzentstehung und der Schmerztherapie. Die 90 minütige Vorlesung von Dr. Bernd Belles an der Universität Greifswald informiert die Studenten über die Grundlagen der Neuraltherapie und neueste Erkenntnisse und Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet.

Hierbei werden neueste Möglichkeiten erörtert auch bei bisher therapieresistenten Schmerzpatienten eine Heilung zu erzielen. Die Einladung der Universität Greifswald bestätigt unsere Erfolge und Forschungen auf diesem Gebiet. In unserer Praxis werden Injektionstechniken permanent verbessert und neu entwickelt.

Universität Barcelona 

Dr. Gerd Belles ist vom 19.05.16 – 22.05.16 als Gastdozent an die Universität Barcelona (Facultat de Medicina Universitat de Barcelona) zu dem hochrangig besetzten internationalen Kongress für Neuraltherapie eingeladen worden. Er berichtet dabei über neueste Forschungen unserer Praxis auf dem Gebiet der Therapie von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa) und über neueste Ergebnisse im Bereich der Faszienforschung. Die fasziale Neuraltherapie wurde in unserer Praxis entwickelt und verbessert die Therapie von chron. Schmerzzuständenentscheidend. Die Einladung an Dr. Gerd Belles auf diesem internationalen Kongress vor Ärzten aus aller Welt unsere Forschungsergebnissevortragen zu können, ist eine grosse Ehre für unsere Praxis und eine schöne Bestätigung unserer Arbeit.

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Bioidentische Hormone

Hormone spielen bei Frauen und Männern in jedem Lebensalter eine wichtige Rolle für unsere Gesundheit und bei der Entstehung von Krankheiten. Das hormonelle Gleichgewicht ist von enormer Wichtigkeit für unser Wohlbefinden. Hormone kontrollieren übergeordnet viele Organfunktionen und beeinflussen jede Zelle unseres Körpers.

Hormonstörungen sind damit die primäre Ursache von Krankheiten.

Folgende Krankheitsbilder sind häufig direkt auf Störungen im Hormonhaushalt zurückzuführen:

  • Wechseljahresbeschwerden von Frauen (Menopause)
  • Wechseljahresbeschwerden von Männern (Andropause)
  • Adipositas (Übergewicht, Fettleibigkeit)
  • Asthma
  • ADHS
  • Burn-out-Syndrom, Erschöpfung, Müdigkeit
  • Depression, Anpassungsstörung, Panikstörung
  • Diabetes
  • Endometriose
  • Fibromyalgie
  • Hyperhidrosis (=übermässiges Schwitzen)
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Myome
  • Nebenniereninsuffizienz, chron. Erschöpfungssyndrome
  • psychosomatische Krankheitsbilder
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen, Autoimmunthyreoiditis Hashimoto
  • Zysten

Die Therapie dieser Krankheitsbilder in unser Praxis erfolgt mittels bioidentischer Hormone.

Bioidentische Hormone sind Hormone, deren biochemische Strukturen identisch sind mit denen, die der Körper selbst produziert. 
Insbesondere der deutsche Arzt Dr. Volker Rimkus („RIMKUS-Methode“) hat mit dieser naturidentischen Hormontherapie bahnbrechende Forschungsergebnisse und Therapieerfolge sowohl bei Frauen als auch bei Männern dokumentiert.
Östrogendominanz und Progesteronmangel/Testosteronmangel sind die häufigste Ursache für gestörtes Wohlbefinden und Krankheit.
Bei der Therapie bevorzugen wir die transdermale Verabreichungsform über die Haut (Creme, Salbe), denn dadurch werden die Hormone direkt und ohne Umweg über die Leber aufgenommen.

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Vitamin D3 – Neue Forschungsergebnisse

Vitamin D3 wurde über Jahrzehnte nur im Hinblick auf seine Funktion im Calcium- und Knochenstoffwechsel betrachtet.

Eine Vielzahl von Forschungsergebnissen der vergangenen Jahre hat jedoch gezeigt, dass Vitamin D3 nicht nur ein Regulator der Calcium – und Phosphathomöostase ist, sondern auch zahlreiche extraskelettäre Wirkungen aufweist.

25-Hydroxy-Vitamin D3 (Calcidiol) ist der überwirkend im Blut zirkulierende Vitamin D-Metabolit.

In der Niere wird Calcidiol in die wichtigste Wirkform von Vitamin D3,  1,25 Dihydroxy -Vitamin D3 (Calcitriol) umgewandelt.

Calcitriol übt seine Effekte überwiegend über die Wechselwirkung mit Vitamin D – Rezeptoren (VDR) aus. VDR werden in über 30 Geweben gefunden, die nichts mit dem Knochenstoffwechsel zu tun haben. Dazu gehören Endothelzellen, Inselzellen des Pankreas, hämatopoetische Zellen Herz- und Skelettmuskelzellen, Monozyten, Neurone Zellen der Plazenta und T-Lymphozyten.

Vitamin D3- Status und Zufuhr

Den Vitamin D – Status misst man im Blut anhand des Calcidiol-Serumspiegels. Legt man unter präventiven Aspekten einen guten Vitamin D-Status anhand der Calcidiol-Serumspiegel von > 80 nmol/l (>32 ng/ml) fest, so dürften in Deutschland ein Großteil der Bevölkerung unterversorgt sein. Zur Prävention wird eine tägliche Zufuhr von 1000 I.E. Vitamin D3 bei Erwachsenen empfohlen.

Risikofaktoren und Risikogruppen für Vitamin D3-Mangel

1. Arzneimittel: Antiepileptika, Kortison, Protonenpumpenhemmer, Immunsuppressiva, Biphosphonate, Glitazone

2. Krankheiten: Allergische Erkrankungen, Asthma bronchiale, entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), COPD, Diabetes mellitus, Herzinsuffizienz, Lebererkrankungen, Lupus erythematodes, Multiple Sklerose, Niereninsuffizienz, Osteoporose, Pankreatitis, Psoriasis, Rheumatoide Arthritis, Sprue, Tuberkulose

3. Risikogruppen: Schwangere, Stillende, Kinder, Ältere Personen, Altenheimbewohner

Infekte der oberen Atemwege

In einer aktuellen US-amerikanischen Studie mit 18883 Personen litten Patienten mit einem Vitamin D3-Mangel um ein Drittel häufiger an Atemwegsinfekte als die Vergleichsgruppe. Vitamin D3 spielt im Winter eine bedeutende Rolle bei der Vorbeugung und Therapie von bronchopulmonalen Infekten.

Krebserkrankungen

1. Brustkrebs: Frauen mit einem niedrigen Vitamin D3-Spiegel haben ein 5- bis 7-fach erhöhtes Risiko für Brustkrebs. Niedrige Vitamin D3-Spiegel sind ferner mit einer schnelleren Progression von Brustkrebsmetastasen vergesellschaftet. 

2. Dickdarmkrebs: Vitamin D3 reduziert die Karzinogenese im Darm durch einen Anstieg der Apoptose.

3. Prostatakarzinom: In einer Pilotstudie führte die tägliche Supplementierung von 2000 I.E. Vitamin D3 über 25 Monate zu einer signifikanten Reduktion des PSA-Spiegels.

Multiple Sklerose

Die positiven Effekten bei der MS beruhen auf einer Hemmung von Th1-Zellen zugunsten von Th2-Zellen. Ferner wird der Spiegel des Zytokins TGF signifikant erhöht.

In einer Untersuchung an 7000000 Angerhörigen des US-Militärs von 1992 bis 2004 wurde der Zusammenhang des Vitamin D3-Spiegels und Multipler Sklerose erfasst. Hierbei zeigte sich eine hochsignifikante Reduktion des Risikos an MS zu erkranken bei gutem Vitamin D3-Spiegel.

Diabetes mellitus

Vitamin D3-Mangel ist ein pathogenetischer Faktor für das Metabolische Syndrom und Diabetes mellitus Typ 2, da er die Insulinresistenz erhöht und die Insulinsekretion der Betazellen im Pankreas verringert.

Herz-/Kreislauferkrankungen 

In einer Studie des Herzzentrums Ludwigshafen an über 3000 Patienten mit KHK wurde der Einfluss des Vitamin D3-Status auf die kardiovaskuläre Mortalität über einen Zeitraum von 7,7 Jahren verfolgt. Dabei zeigte sich, dass der Vitamin-D3-Status invers mit dem Schweregrad der Herzinsuffizienz und einer schlechten linksventrikulären Auswurffraktion korreliert.

Ein Vitamin D3-Mangel war mit einem 5-fach erhöhtem Risiko für einen plötzlichen Herztod assoziiert.

Fazit

Bei einer Reihe von nichtskelettbezogenen Erkrankungen besteht eine Assoziation mit einem Vitamin D3-Mangel.

Es sollte unter ärztlicher Kontrolle eine gezielte Diagnostik und Therapie durchgeführt werden.

Fragen Sie unser Praxisteam.

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